E-Bikes sind teuer und begehrt bei Dieben, ihr Akku und die Elektronik sind besonders wertvoll. Eine eigene E-Bike-Versicherung deckt Diebstahl auch unterwegs sowie je nach Tarif Akku, Motor und Elektronik. Als Faustregel kosten Policen rund zwei bis vier Prozent des Kaufpreises pro Jahr. Die Haushaltsversicherung reicht dafür meist nicht.
E-Bikes sind teuer und ein beliebtes Diebstahlziel – Akku, Motor und Elektronik machen einen großen Teil des Werts aus. Eine eigene E-Bike-Versicherung deckt Diebstahl auch unterwegs und je nach Tarif auch Schäden an Akku und Elektronik, die die Haushaltsversicherung meist nicht ersetzt.
Was eine E-Bike-Versicherung abdeckt
| Leistung | Basis | Erweitert |
|---|---|---|
| Diebstahl und Raub | Ja | Ja |
| Diebstahl außer Haus | Ja | Ja |
| Akku und Elektronik | je nach Tarif | Ja |
| Teilediebstahl (z. B. Display) | optional | Ja |
| Vandalismus | optional | Ja |
| Sturz-, Fall- und Reparaturschäden | meist nicht | je nach Tarif |
Was kostet eine E-Bike-Versicherung?
Als Faustregel liegen die Kosten laut durchblicker bei rund zwei bis vier Prozent des Kaufpreises pro Jahr. Für ein E-Bike um etwa 3.000 Euro bewegen sich Vollschutz-Tarife häufig im Bereich von rund 90 bis 140 Euro jährlich; einfache Diebstahl-Deckungen sind ab wenigen Euro pro Monat erhältlich. Die genaue Prämie hängt von Radwert, Deckungsumfang, Selbstbehalt und Geltungsbereich ab.
Worauf Sie besonders achten sollten
- Akku-Deckung: Ist der Akku auch bei Diebstahl und Defekt mitversichert?
- Zeitwert vs. Neuwert: Manche Tarife ersetzen ältere Räder nur zum Zeitwert.
- Schloss-Pflicht: Oft ist ein geprüftes Schloss Voraussetzung für den Schutz.
- Geltungsbereich: Österreich, Nachbarländer oder europaweit.
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